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Toskana Reiseziel Casentino

Castello di Romena

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Das Casentino – ein grünes Tal zwischen Florenz und Arezzo – ist bekannt für traumhafte Naturlandschaften und seine zahlreichen Burgen und Schlösser. Wer den landschaftlichen Liebreiz der Toskana entdecken möchte und zugleich die Nähe zu einigen der interessantesten Städte der Toskana sucht, ist dort genau richtig.

Das Gebiet Casentino scheint immer noch zu den Regionen der Toskana zu gehören, die nicht vom Tourismus überrannt werden. Dabei hat das grüne Tal einiges zu bieten. Für einen naturnahen Urlaub in der Toskana ist das Casentino eine perfekte Ausgangsposition.

Das Casentino und der Naturpark

Der Naturpark Parco Nazionale delle Foreste Casentinesi, Monte Falterona, Campigna verläuft bis über die toskanische Grenze zum Nachbarn Emilia-Romagna. Einige der bezauberndsten Abschnitte des Gebirbszuges der Apenninen sind in dem Naturpark zu finden.  Er bietet vielen Tierarten eine geschützte Heimat. Füchse, Wölfe, Wildschweine, Rehe und zahlreiche Vogelarten sind unter anderem dort zu finden.

Wandern im Casentino

Anhängern des Wandersports und Toskana-Naturliebhabern ist das Casentino schon lange ein Begriff. Es gibt einige unterschiedliche offizielle Wanderrouten, die sehr gut z. B. auf dieser Website nachzulesen sind: http://www.parks.it/parco.nazionale.for.casentinesi/Giti.php

Der Monte Falterona ist einer der höchsten Berge dieser Region. An seiner Südseite entspringt der Fluss Arno. Von seinem Gipfel aus genießt man einen atemberaubender Blick über das gesamte Tal bis hinüber zu den Ausläufern von Florenz. Ein Aufstieg ist wirklich sehr lohnenswert.

Wichtige Orte

Die wichtigsten bzw. bekanntesten Orte und Städte im Casentino sind Bibbiena, Poppi, Capolona, Chiusi della Verna, Pratovecchio, Subbiano und Stia.

Bibbiena ist ein lebendiger Ort und stellt das wirschaftliche Zentrum dieser Region dar. Die Verkehrsverbindungen zum Nationalpark sind sehr gut. Eine Busfahrt nach Camaldoli oder Verna dauert ca. 45 Minuten.

Poppi ist eines der charakteristischsten und malerischsten Dörfer des Casentino. Die sehenswerte Stadt thront erhaben auf einem Hügel. Imposant wirkt das Castello di Romena des Grafen Guidi, das leider nicht mehr komplett erhalten ist aber dennoch in jedem Falle Bestandteil Ihrer Sightseeingtour sein sollte. Dante Alighieri war dort im Jahr 1307/08 Gast des Grafen Guidi und verbrachte einige Zeit während des Exils. In der zauberhaften Umgebung fand er Inspiration für seine „Göttliche Komödie“.

Märkte im Casentino

Dienstags findet in Poppi der wöchentliche Markt mit Gemüse und lokalen Spezialitäten, Kleidung und sonstigen Dingen statt.
Donnerstags wird ein noch etwas grösserer Markt in Bibbiena abgehalten.

In jedem Ort findet man Restaurants mit lokalen Spezialitäten. Besonders zu empfehlen sind Wildschwein- und Pilzgerichte aus den Wäldern des Casentino.

Sehenswürdigkeiten im Casentino

Eine der kulturhistorisch bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im Casentino ist das Franziskanerkloster Santuario della Verna, das im Jahre 1214 von Franz von Assisi gegründet wurde.

Das Kloster Camaldoli wurde 1024 von einem Benediktinermönch gegründet. Es befindet sich in idyllischer Lage am Bachlauf des Naturparks. Sehr sehenswert ist dort die Apotheke aus dem 15./16. Jahrhundert mit kunstvollen handgeschnitzten Regalen. Die Klosterwerkstatt produziert und verkauft auch heutzutage noch Shampoo, Naturkosmetik, Honig, Likör, Marmelade etc. .

Ca. 6 km oberhalb des Klosters liegt die Einsiedelei Eremo di Camaldoli mit ihren zwanzig kleinen Einsiedlerhäusern und einer barocken Klosterkirche.

Das Castello di Romena des Grafen Guidi in Poppi (s. oben) ist einer der bekanntesten Besichtigungspunkte des Casentino.

Die Anreise

Das Casentino ist nur über wenige Zufahrtsstrassen erreichbar. Wer mit dem Pkw von Florenz oder dem Mugello aus ins Casentino möchte, fährt über den Consuma-Pass oder die SS 556. Von Osten aus nimmt man den Mandioli-Pass oder den La Calla Pass. Die Pass-Straßen sind sehr kurvenreich und evtl. sind Reisetabletten bei empfindlichem Magen hilfreich. Am einfachsten ist die Anreise von Arezzo aus durch das Arno-Tal.
Ab Arezzo fährt auch eine private Bahnlinie, la Ferroviaria Italiana. Sie folgt quasi dem Oberlauf des Arno und stellt eine Verbindung dar zwischen den Dörfern und Städten bis hin nach Sia.

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