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Latium

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Das romantische Land, welches die Hauptstadt Rom umgibt, hat sich bisher den Touristenmassen weitestgehend entzogen. Die „Ewige Stadt“ zieht die Touristenströme an und nur wahre Kenner Italiens genießen auch die wunderbare Landschaft mit Dutzenden sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Orten. Nicht ohne Grund preisen viele Künstler aus der Malerei, Literatur und Filmkunst die inspirierende Wirkung der schönen, sich abwechselnden Landschaftsformen, die sich dem Besucher darbieten. Erloschene Vulkane und Kraterseen, Tuffgestein, sanfte Hügel, Kalkberge und Thermalquellen bilden reizvolle Landschaften, die es zu entdecken gilt.

Latium besteht aus den Provinzen Frosinone, Latina, Rieti, Rom und Viterbo.

Provinz Viterbo (VT)

Die Provinz Viterbo ist Teil der Region Latium mit der gleichnamigen Hauptstadt Viterbo.Im Nordwesten grenzt die Provinz an die Toskana (Provinz Grosseto und Siena), im Nordosten an Umbrien, im Osten an die Provinz Rieti, im Süden an die Provinz Rom und im Westen an das Tyrrhenische Meer.

Der traditionelle Name dieses malerischen Gebietes ist „Tuscia“.

Eingebettet in herrlicher Natur befinden sich in dieser Region der Lago di Bolsena, Lago di Vico und der Lago di Mezzano sowie mehrere Naturschutzgebiete. Die Provinz Viterbo ist zwar touristisch erschlossen und auch nicht ganz unbekannt, von Touristenschwärmen aber bisher noch weitestgehend verschont. Diese Region bietet eine wunderbare Landschaft mit zahlreichen gut erhaltenen mittelalterlichen Orten, bedeutende etruskische Ausgrabungsstätten und viele Kunst- und Kulturschätze.

Mittelpunkt dieser Provinz stellt sicherlich der Lago di Bolsena dar.

Lago di Bolsena

Der Lago di Bolsena – Bolsenasee – befindet sich in der Provinz Viterbo, ca. 90 km nördlich von Rom entfernt, und südlich der Region Toskana. Er ist einer der größten Binnenseen Italiens.

Der See hat eine fast kreisrunde Form und einen Umfang von ca. 43 km. Die größte Tiefe beträgt ca. 150 Meter, wobei die Durchschnittstiefe bei ca. 80 Metern liegt. Der Fluss Marta stellt den einzigen Abfluss des Sees dar und mündet in das Tyrrhenische Meer. Entstanden ist der Bolsenasee wahrscheinlich vor ca. 300.000 Jahren im Rahmen vulkanischer Aktivitäten.

Die Wasserqualität des Sees ist sehr gut, so dass teilweise sogar Sichttiefen von bis zu 10 Metern möglich sind. Der Sand an den Seeufern ist fast schwarz, grobkörnig und mit Tuffpartikeln durchsetzt, die ebenfalls auf einen vulkanischen Ursprung hinweisen. Glücklicherweise wurde in den 90er Jahren die Uferbebauung durch die Behörden immens eingeschränkt. Somit ist der Zugang zum Seeufer größtenteils frei zugänglich. Der Lago di Bolsena ist ein sehr gutes Beispiel für die Entwicklung des „sanften Tourismus“.

Die Orte Bolsena, Montefiascone, Marta und Capodimonte haben sich um den See herum angesiedelt.

Bolsena

Die Stadt Bolsena ist – abgesehen von den Ferienmonaten Juli und August, in denen die Italienischen Landsleute aus dem Norden diese Ferienregion bestürmen – ein sehr beschaulicher und ruhiger Ort. Mehrere gemütliche Hotels und Campingplätze sowie zahlreiche Trattorien zeugen von der großen Gastfreundlichkeit der Stadt. In den Trattorien Bolsenas sowie auch in den anderen Lokalen in Nähe des Seeufers werden köstliche Fischspezialitäten angebote. Diese malerische Stadt wird von der mittelalterlichen Burg geprägt. Die Kirche Santa Cristina bildet ein weiteres kunsthistorisches Highlight Bolsenas. Eine Besichtigung ist in jedem Falle empfehlenswert.

Montefiascone

Die ca. 15 km südlich von Bolsena gelegene Stadt Montefiascone liegt hoch über dem See und ist ein idealer Aussichtspunkt für spektakuläre Sonnenuntergänge. Mit ca. 13.500 Einwohnern ist Montefiascone mehr als doppelt so groß wie der Ort Bolsena.

Marta

Dieser Ort mit seinen ca. 4.000 Einwohnern befindet sich 80 km nordwestlich von Rom und liegt südlich des Bolsena Sees. Hier finden Sie noch ein richtig typisch italienisches Fischerdorf vor.

Capodimonte

Capodimonte befindet sich in malerischer Lage auf einer Landzunge des Bolsena Sees, ca. 150 m über dem Meeresspiegel. Der mittelalterliche Ortskern befindet sich auf einer Höhe von ca. 330 m über dem Meeresspiegel. Die hiesige Burg ist der Stammsitz der Farnese-Familie, die sich im Laufe der Geschichte zu einer der mächtigsten Sippen Europas entwickelte. Die Uferpromenade Capodimontes erstreckt sich über 2 Kilometer und ist mit Pappeln und Ulmen gesäumt. Der historiche Teil des ca. 2.000 Einwohner umfassenden Dorfes liegt um das Vorgebirge herum. Der modernere Ortsteil mit modernen Villen, Hotels, Bars, Restaurants und Strandbädern verläuft entlang der Seeuferalleen und ist für Touristen gut zugänglich.

Weitere Ausflugsziele in der Provinz Viterbo:

Sacro Bosco oder Il Parco die Mostri (Park der Ungeheuer)

Der mit Monnumentalskulpturen ausgestattete Park befindet sich in einem Tal ca. 2 km ausserhalb der Stadt Bomarzo. Diesen rätselhaften Skulpturenpark widmete Vicino Orsini seiner Frau Giulia Farnese. Nach dem Tod Orsinis im Jahr 1585 geriet der Park in Vergessenheit, bis er Mitte des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt und kurz darauf instand gesetzt wurde. Heutzutage ist der Park ein viel besuchtes Ausflugsziel.

Unterkünfte in der Region Latium

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